Vegetarisch für Anfänger

Vegetarisch für Anfänger – Sanddorn-Kokos-Smoothie

Heute gibt es mal wieder einen Vitamin- und Farbbooster für extra gute Laune, völlig ungrün, aber vegetarisch…ehrlich gesagt habe ich auch noch keinen Smoothie mit Schnitzel oder Zwiebelmett drin gesehen…aber wer weiß?! Deshalb kommt das Rezept auch direkt in die Kategorie ‚Vegetarisch für Anfänger‘, die sich langsam aber stetig füllt :o)

Und weil ich öfter mal gefragt werde, ob ich ein Buch empfehlen kann, wenn man Vegetarier werden möchte, kommt hier auch gleich noch ein vegetarischer Buchtipp. Ich kann zwar den Ansatz nicht so ganz nachvollziehen, da mich der Entschluss vegetarisch leben zu wollen ja bei einem Abendessen (es war der 10. Hochzeitstag, aber das hatte ich ja schon erwähnt) ereilt hat…quasi völlig unbelesen und unvorbereitet, ich konnte nur das Huhn auf meinem Teller nicht mehr essen. Aber ich komme dem Wunsch nach einer Literatur-Empfehlung zu diesem Thema gerne nach. Es sind zwei Bücher, die ich nach meinem Entschluss von einem Langzeit-Vegetarier in der Hörbuch-Version geliehen bekommen habe und die mich in meinem spontanen Aktionismus nur bestätigt haben. Beide habe ich auch schon in meinem Interview, das ich der lieben Valérie von Life40up zu diesem Thema geben durfte, genannt.

Wie gesagt, es gibt beide auch als Hörbuch-Version und die sind sehr kurzweilig und gut für längere Autofahrten oder die Badewanne geeignet ;o)

Zum einen ist es Tiere essen(*) von Jonathan Safran Foer. Er schreibt über seine eigene Auseinandersetzung mit dem Thema anlässlich der Geburt seines Sohnes. Alle Fakten hat er zwar in den USA zusammengetragen, die Zustände sind aber leider vergleichbar mit den deutschen. Er konzentriert sich mehr auf die Fakten und schreibt sehr nüchtern und wenig emotional, was es aber nicht weniger schockierend macht.

Das andere ist Anständig Essen: Ein Selbstversuch(*) von Karen Duve, die alle Varianten der ‚tierfreundlichen‘ Ernährung jeweils für 2 Monate an sich selbst ausprobiert hat. Als Bestseller-Autorin bringt sie ihre eigenen Erfahrungen mit sehr viel trockenem Humor rüber…nicht nur informativ, auch echt unterhaltsam und so schön ehrlich, weil sie nicht belehrend missionarisch unterwegs ist, sondern auch zugibt, dass sie gerne mal wieder in eine Bratwurst vom Grill beißen würde. Von ihr fühlte ich mich in meiner Meinung zu veganem Käse bestätigt und von ihr habe ich gelernt, was genau ein Frutarier überhaupt essen darf!

Und nach dem ganzen Vorgeplänkel kommt hier endlich das Rezept…

Smoothie Zutaten by Mamlo Connection
Sanddorn-Kokos-Smoothie

(für 2 Portionen)

1/2      Tasse rohe Cashewkerne
6         getrocknete Aprikosen
1/2      Tasse Sanddornsaft (gibt es im sehr gut sortierten Lebensmittelhandel und notfalls im Reformhaus)
1 1/2   Tassen Karottensaft (wer den nicht selber entsaften möchte, nimmt fertigen ;o))
2         Tassen gefrorene Kokosmilch (dazu Kokosmilch mind. 8 Stunden in einer Tupperdose ins Gefrierfach)
3 EL    Chiasamen oder Weizenkleie (wer mag und zusätzlich Ballaststoffe zu sich nehmen möchte)
Nach Vorliebe weitere Eiswürfel und Süße nach Geschmack.

  1. Die Cashewkerne und die Aprikosen mit dem Sanddorn- und dem Karottensaft in einem Mixer gut zerkleinern und mischen.
  2. Anschließend das Kokoseis und die Eiswürfel zugeben und noch einmal gut mixen. Wer mag gibt dann noch die Chiasamen oder Weizenkleie hinzu, so macht der Smoothie länger satt.
  3. Zuletzt süßen, aber unbedingt vorher probieren ;o)

Herzlichst,
Christina

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