That's Life! [Werbung]

Om Shanti waaaas?

Yoga 3 by Mamlo Connection

Wenn der Yoga-Lehrer von Chakren und Mantras redet und man irgendwie nur Bahnhof versteht

Bei meiner ersten Yoga-Stunde in einem klassischen Yoga-Studio hatte ich das Gefühl, dass ich die Einzige bin, die nicht genau weiß, was ich tun und, viel wichtiger noch, lassen sollte. Zum Beispiel am Ende der Stunde dem Yoga-Lehrer Applaus spenden. Ist das in jedem energiegeladenen lauten Fitness-Kurs ein absolutes Pflichtverhalten, am Ende der Stunde schweißtriefende Hände zum frenetischen Applaus zu schwingen (und dabei zu zeigen „Yeah, das hat mich nur mittelmäßig beansprucht!“) kommt diese Geste am Ende einer Yoga-Stunde einem größeren Faux-pas gleich…denn dann ist sie dahin, die spirituell-meditative Ruhe. Und dazu kommen noch ein paar weitere Grund-Informationen, die man haben sollte, bevor man sich auf die Schafswoll-Matte begibt!

Asanas oder Yogasanas

Körperübung als „Meditation in Aktion“. Während man sich verbiegt, bekommt man Tiernamen. Heißt das „Kamel“ so, weil man sich so zurücklehnt, bis die eigenen Höcker senkrecht in der Luft stehen? Und reißen Kobras wirklich die Augen auf, wo sie gar keine Augenlider haben? Diese Fragen gehen natürlich am poetischen Kern der Übungen vorbei. Ich wüsste gerne, ob sich Kobras und Katzen heimlich geschmeidig halten, indem sie Menschen in absurden Posen nachahmen.

Karma

Das hinduistische Gesetz von Ursache und Wirkung. Frei übersetzbar mit: „Wirst schon sehen, was du davon hast!“.

Kopfstand

„König der Asanas“. Wegen der Belastung der Halswirbelsäule nur sehr erfahrenen Profis zu empfehlen. Super in Verhandlungen, wenn der andere sagt: „Da kannst du dich auf den Kopf stellen“ und man es dann lässig demonstriert.

Lotossitz

Die Hard-Core-Version vom Schneidersitz. Die Füße werden auf die Oberschenkel gelegt und dann die Beine verknotet. Krieg ich nicht hin…nein, nicht weil meine Oberschenkel zu dick sind, meine Unterschenkel sind einfach zu kurz! Dabei merkt man schnell, dass ein großer Teil des Yoga in der geistigen Übung besteht, sich zu merken, wie man in eine Position geraten ist, um später zu wissen, wie man sich auch wieder entknoten kann.

Pranayama

Atemübungen, bisweilen unter Einsatz der Nasenlöcher, die abwechselnd zugehalten werden. Hilft zur Reinigung von innen heraus. Anschließend hilft eine Reinigung der Matte. Ich spüre dabei immer nix im Stirn- und Hirnbereich…vielleicht sollte mir das zu denken geben?!

Sonnengruß

Eine berühmte Abfolge von Übungen, sehr gut geeignet, die Sonne morgens zu begrüßen und sie zum Lachen zu bringen – selbst wenn sie nicht scheint. Ich bekomme immer nicht mein (eigentlich sehr kurzes Bein) unter dem Körper durch…also vielleicht habe ich ja doch zu lange Beine?!

Om

Ein berühmtes Mantra, was alles bedeutet und gerne zwischendurch gesungen wird. Nur nennt man es dann nicht singen, sondern „chanten“. Gerne wird dabei ein Gong gedengelt…was das Ganze irgendwie noch, naja…spezieller macht.

Yogi

Ein Praktizierender. Auch ein Yoga-Meister. Wobei auch beim Yoga noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, aber viele auf der Matte gelandet sind. Und wenn dann mal einer auf die Matte kippt, atmen die anderen souverän dran vorbei…bloß nicht lachen!

Yogini

Weibliche Form der Yoga-Praktizierenden. Also praktisch alle. In Deutschland zumindest 80 Prozent. Männer versuchen im Fußballstadion mit der Übung „La Ola“ etwas dagegenzusetzen. Vergeblich. Aber wo wir schon bei den Zahlen sind, hier noch einige ausgewählte mehr! Denn Yoga ist schon lange kein Trend mehr, Yoga ist eine Bewegung – Quelle Berufsverband der Yoga-Lehrer (was es nicht alles gibt):

Insgesamt praktizieren aktuell 3,3 Prozent der Deutschen Yoga, das sind etwa 2,6 Millionen Menschen. Der Anteil der Yoga Praktizierenden ist bei Frauen mit 6 % spürbar höher als unter den Männern mit nur einem Prozent.

Unter den Personen, die aktuell kein Yoga praktizieren bzw. noch nie praktiziert haben, können sich immerhin 16 % vorstellen, in den nächsten zwölf Monaten (erneut) mit Yoga zu beginnen. Bei den Frauen sind es 23 % und bei den Männern 7 %. Damit kommt Yoga aktuell für jeden fünften Deutschen in Betracht!

Wer praktiziert Yoga?

Statistisch gesehen ist der typische Yoga-Übende insbesondere Single mittleren Alters (25 bis 49 Jahre) sowie eine in Partnerschaften ohne Kinder lebende Person mittleren Alters, die eher in der Großstadt lebt. Na, da bin ich dann wohl die Ausnahme der Statistik – Single ohne Kinder in Großstadt lebend passt ja gerade so gar nicht…was mich aber nicht davon abhält, trotzdem Yoga zu machen!

Bei den Motiven für den Beginn der Yoga-Praxis werden insbesondere Verbesserungen für das körperliche Befinden genannt (63%). Das war bei mir genau so, Steigerung der akrobatischen Fähigkeiten wird zwar ganz nebenbei auch erreicht, sollte aber nicht im Focus stehen.

Button WerbungUnd wenn ihr jetzt denkt „Würde ich wohl gerne mal ausprobieren, aber wann und wo?“, kann ich euch etwas verraten. Ich habe eine Alternative zum klassichen Yoga-Studio getestet…sozusagen ‚Yoga to go‘…die Internet-Plattform von YogaMeHome. Überall dort, wo man WLAN und den Platz für die 1x2m große Yoga-Matte hat, kann man erst einmal für sich selber und ohne die kritischen Blicke der vermeintlichen Alt-Yogis ausprobieren, ob man mit Yoga überhaupt etwas anfangen kann. Ihr könnt mit mehr als 300 Videos, nach Yoga-Stilen und Schwitzfaktoren sortiert, üben. Ich für mich selber nutze die Plattform (leider viel zu selten) zur Ergänzung meiner wöchentlichen Yoga-Stunde im klassischen Yoga-Studio…denn das Wichtigste ist für Yoga selbstverständlich immer Ruhe und Zeit…und die habe ich zu Hause, zumindest dort wo ich WLAN habe, viel zu selten ;-)

Probiert es doch einfach mal aus! Mit dem Gutscheincode ‚Mamlo‘ könnt ihr YogaMeHome 30 Tage kostenlos testen.*

Namaste (Ich grüße den göttlichen Geist in dir),
Christina

* Der Gutscheincode wurde von YogaMeHome kostenlos zur Verfügung gestellt, ein herzliches Dankeschön dafür! Wenn ihr auf den Link klickt und kostenlos testet, erhalte ich dafür gar nichts, außer hoffentlich eine Rückmeldung von euch, wie es euch gefallen hat ;-)

Dich könnte auch interessieren

2 Kommentare

  • Antwort
    Dani
    15. Juni 2015 at 9:02

    Liebe Christina,
    der Beitrag ist sehr schön geschrieben und herzlichen Dank für die Erklärungen. Ich musste oft schmunzeln und hab mich in vielen Dingen wiederentdeckt. Es ist tatsächlich so eine Sache mit dem Yoga, aber ich mach es sehr gerne. Ich würde mir wünschen, die Yoga-Lehrer würden das alles ein bisschen lockerer sehen.
    Hab einen wundervollen Tag;-)
    Liebe Grüße,
    die Dani

    • Antwort
      Christina
      15. Juni 2015 at 11:31

      Ich mache es mittlerweile auch wirklich gerne und ich muss sagen, dass ich immer öfter im Alltag einfach mal ‚atme‘ und mich auf den aktuellen Moment konzentriere…und nicht die tausend Dinge, die noch auf meiner imaginären ToDo-Liste im Kopf schwirren!
      Hab du auch einen wundervollen Tag, liebe Dani!

    Hinterlasse eine Antwort

    XSLT Plugin by Leo Jiang