Roadtrips

Mamlo Okinawa Trip – oder Welcome to Fantasy Island!

Mamlo Okinawa Trip 1

Ihr erinnert euch doch sicher auch noch an Mr. Miyagi (‚Auftragen rechte Hand, Polieren linke Hand!‘), den netten und weisen Gärtner und Karate-Meister aus den Karate-Kid Filmen der 80er Jahre?! Der kam aus Okinawa, die Insel der Hundertjährigen, ganz weit östlich und unten, 3.000 km und 3 Flugstunden südlich von Tokyo, irgendwo zwischen Marianengraben und Ostchinesischem Meer…

Und wer jetzt denkt ‚Moment mal, das habe ich doch letztens irgendwo im Trash-TV gesehen…?!’…stimmt, die Katzenberger war leider auch gerade erst da…aber die Inselbewohner hatten sich scheinbar vom Schock erholt, nur Herr Mamlo fühlt sich von der Super-Blondine etwas verfolgt, hatte er doch vor ein paar Jahren auf einem Südafrika-Flug bereits das Vergnügen, mit ihr gemeinsam reisen zu dürfen ;o)

Mamlo Okinawa Trip 4

Also einmal 5-Sterne-Luxus bitte, als Highlight nach 6 entbehrungsreichen Monaten (die so schlimm gar nicht waren ;o)) So schnell war mein Koffer noch nie gepackt, 12 Stunden Flug erst einmal bis Tokyo halb so wild…nur dass ich im Flieger von der penetrant korrekten Flugbegleiterin der japanischen Airline keine Häagen Dasz Icecream bekommen habe, weil ich ja vegetarisches Essen bestellt hatte (die Logik erschließt sich mir immer noch nicht), war eher doof! In Tokyo dann noch schnell vom Zollbeamten den Koffer neu sortieren lassen…schönen Dank auch und ein Bügeleisen hatte er am Schalter auch nicht!

Und wenn man dann nach 3 weiteren Flugstunden abends im Dunklen in Naha landet, dann lassen einen bestenfalls die Orchideen und Palmen im Flughafen erahnen, was einen bei Tageslicht erwartet…man wacht nach einer sehr kurzen Nacht auf und die Schönheit der Aussicht trifft einen so unvorbereitet und mit voller Wucht, dass man den Jetlag sofort vergisst…

Mamlo Okinawa Trip 2

…und man weiß ganz sicher, dass einen gleich vor der Tür des Hotelzimmers Mr. Roarke erwarten muss, der mit magischen Kräften begabte Millionär, der zusammen mit seinem besonderen Assistenten Tatoo seit den späten 70ern auf einer geheimen Südsee-Insel fortwährend Probleme löst und Wünsche erfüllt…ihr erinnert euch?!

Mamlo Okinawa Trip 8

Eine Küstenstraße, die es mit jeder Traumstraße der Welt aufnehmen kann, Inseln, die James Bond zum Glück noch nicht entdeckt hat und Sundowner-Location, an denen man so lange sitzen kann, bis wirklich nichts mehr von der Sonne zu sehen ist…

Mamlo Okinawa Trip 3

…ohne dass ein kleineres Familienmitglied aus der Hängematte kippt oder anmerkt, dass der Hunger schon groß ist ;o)

Mamlo Okinawa Trip 6

Einfach ohne Plan und Uhr einmal das machen, wonach einem gerade der Sinn steht, weil egal was man macht, alles exotisch, schön und entspannt ist…

Mamlo Okinawa Trip 5

Und oh Wunder, hatte ich doch eine entbehrungsreiche vegetarische Woche erwartet, sollte mich Okinawa doch tatsächlich überraschen…nicht nur die Seagrapes waren eine echte Bereicherung meines Speiseplans, auch Choboyaki und die original Steinofen-Pizza beim Hotel-Italiener (der in Italien sein Handwerk erlernt hat und sich umso mehr über europäischen Besuch gefreut hat, dem er seinen neuen Ofen vorführen konnte) haben dafür gesorgt, dass ich nicht wieder von Pommes und Nudeln leben musste…

Mamlo Okinawa Trip 7

5 Tage Mamlo Okinawa Trip waren eindeutig viel zu kurz, auch wenn wir all die Dinge gemacht haben, die wir schon immer mal ausprobieren wollten…Parasailing und Kanufahren auf dem Meer, aber wir haben so viele schöne Bilder im Herzen mitgenommen, die wirklich nicht in Worte zu fassen sind…nur die Fotos können einen ungefähren Eindruck der Stimmung wiedergeben, die uns 5 Tage verzaubert hat!

Und als wäre das nicht genug, hatten wir durch einen sehr schnellen Piloten dann zum Abschluss auch noch die Chance, uns einen Abend Weihnachtsstimmung mitten in Tokyo zu gönnen:
Christmas-Lightning in Roppongi-Hills

Mamlo Okinawa Trip 9

Am Flughafenhotel rein in den Express-Zug, ab nach Tokyo, rauf auf den Mori-Tower – sprachloses Staunen und Aufsaugen der grandiosen Kulisse, ein japanischer Glüh-Whisky mit Blick auf den Tokyo-Tower und wieder rein in den Express(war gerade der letzte weg)Local-Train, wieder raus zum Flughafenhotel und nach einer sehr kurzen Nacht dann:

Mata ne und auf Wiedersehen Japan!
Bis zum nächsten Mal <3
Christina

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