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Cup Cookies – oder die Überwindung des Back-Traumas

Tassenkekse

Button Ostern BeiträgeEigentlich sind die Home-Life-DIY-Ideen ja laut Agenda immer für Samstag vorgesehen, da ich den Tag morgen aber bei einem blogst-Workshop in Köln verbringen darf, gibt es ausnahmsweise schon heute den Beitrag für morgen Smiley

…außerdem muss man sich einem Trauma stellen (lieber heute als morgen), das Erlebte akzeptieren und annehmen und lernen einen Umgang damit zu finden…hat mir mal eine Psychologie-Studentin erzählt…das ist aber auch schon 15 Jahre her und ob sie ihren Abschluss je geschafft hat, kann ich gar nicht sagen…ich vermute, sie macht heute eher auf spirituelle Lebensberatung mit vermeintlich psychotherapeutischem Anstrich ergänzt um energetische Theatertherapie und einem Schuss Bachblüten…war eher ihr Ding, nur gab es das vor 15 Jahren noch gar nicht…dafür aber heute umso mehr…in pastellfarbenen Praxen…mit Lizenz zum Helfen und Gelddrucken…

Ihr merkt, ich habe da ein etwas ambivalentes Verhältnis zu alternativen Heilmethoden…erst im letzten Sommerurlaub auf Borkum ist eine engagierte Heilerin wie ein Gewitter über Herrn Mamlo hereingebrochen, nachdem der sich fast den Fuß gebrochen hatte, weil der Fahrradanhänger durch eine Sturmböe auf seine Fuß gekippt war…der liegt also im Angesicht des aufziehenden Gewitters auf der Promenade und besagte Dame schmeißt sich neben ihn und zückt ihr Globoli-Etui wie einen Defibrilator…tadadadaaaa ‚Symphytum C30…eine SEHR HOHE Potenz!’….ah ja, dann mal her mit der Flasche, denn was ich weiß ist, je höher die Potenz, desto weniger Wirkstoff ist drin, aber desto stärker soll es wirken…das hat sich mir logisch leider noch nie erschlossen…ist ja ungefähr so, als würde jemand in New York in den Atlantik pieseln und auf Madeira will es jemand beim Baden schmecken…

…glücklicherweise wurde dann alles vom Winde verweht und der Fuß wurde zwar blau, war aber nicht gebrochen… aber ich verzettel mich schon wieder…denn eigentlich wollte ich berichten, wie ich versucht habe, mein Back-Trauma der letzten Woche zu bewältigen…die einschlägigen Seiten im Internetz hätten mir Opium in einer GANZ HOHEN Potenz empfohlen ‚…wenn akut oder chronisch Traumatisierte in Starre und Apathie verfallen…’…irgendwie hätte ich gedacht NACH dem Opium-Konsum wäre man latent-apathisch, aber daran erkenne ich, dass ich davon wirklich keine Ahnung habe und haben will…

…also Bewältigung durch Konfrontation und Austricksen des Unterbewusstseins…ich nenne es einfach nicht Back-Rezept sondern ‚DIY‘-Deko und begebe mich erneut ans Handrührgerät…dieses Mal mit Erfolg, wie ich behaupten kann und das Ergebnis seht ihr auf dem Bild…die Ausstecher habe ich hier bestellt Birkmann 143227 Ausstechformen V.I.P. I, 4-er Set, 6 cm, edelstahl
Und das Rezept kommt hier…

Tassenkekse (ca. 40 Stück)

200 g     Weizenmehl
1 TL       Backpulver
1 Pk.      Puddingpulver Vanille-Mandel (z.B. Gala von Dr. Oetker)
125 g     Zucker
1             Ei
125 g     weiche Butter oder Margarine
3 Tr.       Bittermandel-Aroma
Puderzucker, Speisefarben, Zuckerperlen zum Verzieren

  1.  Das Mehl zusammen mit dem Backpulver in eine Rührschüssel sieben. Dann die übrigen Zutaten für den Teig zugeben und alles mit einem Handrührgerät (Knethaken in der richtigen Nummerierung Smiley) zu einem glatten Teig verarbeiten.
  2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte ca. 6 mm dick ausrollen und die Kekse ausstechen. Den Vorgang natürlich sooft wiederholen, bis kein Teig mehr übrig ist.
  3. Die Kekse auf ein Backblech legen. Achtung: die ‚Tassenöffnung‘ ausreichend groß auseinander legen, denn beim Backen verkleinert sie sich natürlich!
  4. Bei 180 Grad (Umluft) auf mittlerer Schiene ca. 10 Minuten backen. Anschließend vor dem Verzieren auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.

Beim Verzieren sind der Fantasie natürlich keine Grenzen gesetzt…z.B. mit Namen versehen als ‚Platzkarten‘!
Vielleicht auch eine Idee für euch?!

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