Vegetarisch für Anfänger

Vegetarisch für Anfänger – Apfel-Kraut-Kuchen

…und dieses Mal gibt es auch etwas wirklich im Backofen Gebackenes, damit ich mich nicht an den Vorgaben von Claretti dem Tastesheriff vorbei mogeln muss, um bei der September-Runde von #ichbacksmir mitmachen zu können…aber der Hefe-Teig hat mir wieder einmal alles abverlangt…ich bin fix und fertig :o)

Dazu kommt, dass ich als Neu-Vegetarierin auf der spannenden Suche nach neuen Rezepten bin, die nicht nur mir (neuerdings der Alien der Familie) sondern auch den anderen Familienmitgliedern schmecken – Vegetarisch für Anfänger also…na gut, Herr Mamlo weilt ja noch in Japan, mit dem ist noch kein Kompromiss notwendig…und die Kinder, die sind, seitdem sie ins Beikost-Alter gekommen sind, Leid gewohnt weil bei uns die Familienregel gilt, dass man alles probieren kann und Essbares niemals buäh ist ;o) und sind deshalb durchaus gewillt alles zu probieren…auch die zunächst seltsam anmutende Kombi von Äpfeln und Sauerkraut die auf Walnüsse trifft…aaaaber, nach skeptisch hochgezogener Augenbraue…Trommelwirbel…schmeckt echt läcka, Mamlo!…geht doch…vegetarisch :o)

Äpfel und Kräuter by Mamlo Connection
Apfel-Kraut-Kuchen

(für ca. 10 Stücke)

250 g         Zwiebeln
1 Dose       Sauerkraut (810 g EW)
15 g           frische Hefe
250 g         Mehl
35 g           weiche Butter
150 g         Kräuter Crème Fraîche
3                Eier (Kl. L)
175 g         rote Äpfel
2 EL          Zitronensaft
30 g          Walnusskerne
30 g          Parmesan (gehobelt)
Salz, Pfeffer aus der Mühle, frischer Rosmarin und Thymian

  1. Die Zwiebeln schälen und in dünne Spalten schneiden und mit etwas Butter in einer Pfanne dünsten.
  2. Das Sauerkraut zugeben, salzen und dann köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.
  3. Die Hefe in 160 ml lauwarmem Wasser auflösen. Mit Mehl, 20 g Butter und 1 TL Salz verkneten. 30 Min. zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
  4. Crème Fraîche und Eier verquirlen und salzen. Rosmarinnadeln und Thymianblättchen vom Zweig zupfen. Äpfel waschen, entkernen und in Spalten schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln.
  5. Eine Tarteform  (26 cm) mit der übrigen Butter bestreichen. Den Teig nochmals kurz durchkneten und zu einem Kreis (ca. 32 cm) ausrollen. Den Teig in die Form drücken, am Rand etwas hochziehen.
  6. Das Sauerkraut einfüllen, Saure-Sahne-Mischung bis auf 2 EL darüber gießen, die abgetropften Äpfel, Walnüsse und Kräuter darauf verteilen und pfeffern. Den überstehenden Teigrand wellenförmig darüber schlagen (wenn es klappt ;o) und mit der übrigen Saure-Sahne-Mischung bestreichen. Den Parmesan darüber streuen.
  7. Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 225 Grad auf der untersten Schiene etwa 35 Min. goldbraun backen (keine Umluft). Nach etwa 20 Min. mit Alufolie abdecken.

Noch warm servieren…vielleicht nicht zum Kaffee, aber sehr gut zum Federweißen ;o)

Herzlichst,
Christina

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4 Kommentare

  • Antwort
    Tanja aus dem House No.15
    27. September 2014 at 19:10

    Hallo Christina,
    das klingt ja soooo lecker- ich liebe Sauerkraut…und Äpfel…und Walnüsse…und Hefeteig…und…ach… September und Herbst…
    Soll heißen: Ich backe diesen köstlich aussehenden Kuchen auf jeden Fall nach! Danke für das Rezept- und toll, dass Du Dich getraut hast bei Clara etwas herzhaftes einzustellen!
    Ganz liebe Grüße schickt Dir
    Tanja

  • Antwort
    Gebhard
    28. September 2014 at 0:37

    Sieht echt lecker aus. Da bekomme ich auch schon Heißhunger auf herzhaftes Sauerkraut. Freue ich mich im Winter schon drauf, wenn ich wieder zu Hause bin. ;-))
    XXX

  • Antwort
    Himbeerprinzesschen
    28. September 2014 at 12:00

    Hallo Christina,
    die Kombination hört sich gewagt aber extrem köstlich an. Da ich Sauerkraut liebe und die Idee mal was anderes zum Federweißen zu essen klasse finde, werde ich das Rezept bestimmt mal nachmachen!
    Liebe Grüße Nicola

  • Antwort
    Katrin
    20. Januar 2015 at 11:49

    Tolle Kombination. Ich habe das Rezept schon ausprobiert und der Kuchen war einfach super lecker. Die ganze Familie war total begeistert davon. Nachbacken lohnt sich daher auf jeden Fall.

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