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Wohin in den Urlaub?

Allmählich wird es Zeit, den Urlaub zu planen, sonst ist wieder alles ausgebucht. Viele buchen ja heutzutage schon ein Jahr im Voraus, wegen des Frühbucherrabatts. Sie buchen dasselbe Hotel wie in den Jahren zuvor und freuen sich, wenn der nette Antonio an der Rezeption wieder da ist, der auch alle Jahre zuvor schon da war. Dann ist es wie zu Hause, nur wärmer. Und das ist es ja, was die meisten Leute unter Urlaub verstehen.

Ruhe und Wärme? Wenn das die einzigen Kriterien für einen gelungenen Urlaub sind, könnte man sich auch einfach zu Hause in den Heizungskeller einschließen. Also vielleicht ein Club-Urlaub? Ich muss zugeben, wir haben es auch schon mal getan, als die Kinder klein waren und wir dachten, wir hätten uns damit aller Urlaubssorgen erledigt: Essen & Service für die Eltern & Spaß fürs Kind. Aber weit gefehlt. Jeder, der schon einmal in einem All-inklusive Club einen Familienurlaub verbracht hat, weiß, was ich meine.

Ententanz und Liegenschlacht

Blei­che mit Leber­fle­cken bespren­kelte Ange­stellte ste­hen hüft­hoch im Was­ser und machen den Enten­tanz. Oder den Oran­gen­tanz. Oder sie füh­ren Thea­ter­stü­cke auf oder sie töp­fern. Man selber steht ständig in irgendwelchen Schlangen, um zunächst einen Platz auf der begehrten Restaurantterrasse zu ergattern und dann in der kilometerlangen Buffetschlange anzustehen („Du holst das Essen, ich die Getränke…ach warte, wer bleibt beim Kind?!“). Nur damit sich das Kind dann, wenn man endlich abgekämpft zu sitzen kommt, den Becher mit Apfelsaft über den Kopf und den ganzen Tisch kippt und man erst einmal wieder aufs Zimmer muss, um sich umzuziehen. Morgens weckt einen nicht das Kind, sondern der Wecker, den man sich stellen muss, um überhaupt eine Liege am Kinderpool zu sichern.

Kurpromenade und Schietwetter

Also doch vielleicht ein Ferienhaus? Ferienhäuser bieten Ruhe und Abgeschiedenheit, aber man muss auch alles selber machen. Brötchen holen, den Sand aus dem Wohnzimmer fegen, den Müll trennen. Alles wie zu Hause, oft leider nicht so komfortabel und deutlich beengter. Alles noch ok, wenn das Wetter mitspielt. Ansonsten bleiben als Alternative meist nur das überfüllte Inselschwimmbad oder das noch überfülltere Inselkino mit Schulbestuhlung. Sitzt man 10 Tage in einem miefigen Wohnzimmer auf einer verregneten Nordseeinsel, kann schnell Frust aufkommen – besonders bei der genervten Hausfrau.

Fern-Rundreise mit Kindern, geht das überhaupt?

Nachdem wir das alles durch hatten, haben wir uns vor 2 Jahren an unsere erste Fern- und gleichzeitig auch Rundreise gewagt. 3 Wochen durch Japan mit 5 Stationen. Wir haben soviel erlebt, dass der Reisebericht in 3 Teilen veröffentlicht werden musste. Wenn ihr neugierig seid, könnt ihr hier noch einmal nachlesen, was wir alles erlebt haben: Zero minutes until arrival Lost in space mit Laubgebläse & Eine Schlange ist da, um sich reinzustellen.

Jede Sorge, ob die Kinder überhaupt Spaß an einer solchen Tour hätten, war völlig unbegründet und seitdem behaupten unsere Kinder von sich, sie wären echte „Kosmoproleten“. Das kleine Kind stellt im übrigen bei jeder aushäusigen Übernachtung, und sei es in Hamburg, ihre Standardfragen:

Welche Sprache sprechen die Leute hier?

Ist hier eine andere Uhrzeit?

Kann man das Wasser aus dem Hahn trinken?

Das große Kind ergänzt dann meist

Hast du hier WLAN, Mama? ;)

Und so geht es für uns, nach einem bodenständigen und sehr gelungenen Wanderurlaub in Österreich im letzten Jahr, in diesem Jahr wieder einmal in die Ferne. Thailand ganz individuell mit Zwischenstopp in Abu Dhabi.

Und wie sieht eure Urlaubsplanung aus? Oder sucht ihr noch Inspirationen, dann werdet ihr vielleicht bei ITS fündig!

Herzlichst,
Christina

 

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